72-Stunden-Aktion: In knapp einem Monat geht es los!

Über 8000 Kinder und Jugendliche aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind dabei

Eine Gruppe aus Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung organisiert in Ulm einen inklusiven Aktionstag, andere renovieren ein Gehege im Tierheim, wieder woanders werden die Kinderrechte in den Mittelpunkt gerückt. Ganz Baden-Württemberg ist im Aktionszeitraum in Bewegung, ob in zwei richtig großen Gruppen mit jeweils an die 100 Beteiligten oder im kleinen Vierer-Grüppchen: Für sich genommen ist jedes einzelne dieser Projekte großartig. Doch nur während der 72-Stunden-Aktion gelingt es, deutschlandweit über 130.000 Kinder und Jugendliche in über 3.500 Projekten zeitgleich für einen nachhaltigen Einsatz für Andere zu motivieren. Einige Gruppen wissen bereits was an Aufgaben auf sie zukommt, alle anderen erfahren erst zum Aktionsbeginn am 23. Mai welches Projekt sie verwirklichen werden.

"Egal welches Projekt letztendlich durchgeführt wird, in allen übernehmen Kinder und Jugendliche Verantwortung für das Gemeinwohl und gestalten zukunftsfähige Gesellschaft", erklärt BDKJ-Diözesanleiter Benjamin Wahl. Die Aktion im Mai ist darüber hinaus ein lebendiger Beweis dafür, dass Spaß und Sinn gut zusammen passen. "Die jungen Menschen tun das nicht nur, weil der Wettlauf mit der Zeit besonders reizvoll ist. Sie machen mit, weil dieses Engagement zu ihrem christlichen Verständnis von Solidarität, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung gehört“, erklärt Wahl weiter.

Eine Übersicht über alle teilnehmenden Gruppen findet sich im Internet unter http://rost.72stunden.de. Dort wird es während der Aktion täglich aktuelle Berichte von den Projekten und konkrete Unterstützungsanfragen von Aktionsgruppen geben. Der bundesweite Medienpartner katholisch.de sendet 72 Stunden per liveticker auf seiner Website und SWR3 wird für 72 Stunden im Südwesten seinen Sendeplan komplett für die Aktion umstellen.
 
Hauptunterstützer der 72-Stunden-Aktion 2019 sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Bischofskonferenz, das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und das Bonifatiuswerk. Für die Aktion in Baden-Württemberg haben das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren sowie die Landesstiftung der Sparkassen eine Förderung zugesagt. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart wird der BDKJ zudem durch den Diözesancaritasverband und die Aktion Hoffnung unterstützt.