Politik muss jetzt handeln

BDKJ Baden-Württemberg unterstützt "Fridays for Future"-Proteste

„Als BDKJ Baden-Württemberg stellen wir uns hinter die bisher benannten Forderungen der Proteste und auch hinter die Entscheidung der Schülerinnen und Schüler statt des Freitagsunterrichts für den Klimaschutz zu protestieren“, erklärt René Six. Zahlreiche Jugendliche, die in katholischen Jugendverbänden aktiv sind, gehen freitags mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern auf die Straße. „Dieses Engagement finden wir beeindruckend. Daher fordern wir die katholischen Jugendverbände auf, die Proteste materiell und inhaltlich zu unterstützen, sofern dies von den lokalen Demonstrations-Organisationsteams gewünscht ist“, ergänzt Benjamin Wahl, BDKJ-Landesvorsitzender.

Auch Daniel Melchien, Landesreferent des BDKJ Baden-Württemberg, freut sich über die Dynamik der Proteste und ihren Widerhall in der Gesellschaft. Für ihn zeigt sich gute Politik darin, Schwerpunkte zu setzen und Ziele konsequent zu verfolgen, auch wenn dieser Weg mit Einschränkungen und Unannehmlichkeiten verbunden ist. „Der Erhalt unseres Planeten als lebenswerten Lebensraum für zukünftige Generationen muss absolute Priorität haben. Auch wenn dies konkret bedeutet, auf Teile unseres Wohlstandes zu verzichten“, bekräftigt der BDKJ Landesreferent.
Die jungen Menschen drängen darauf, dass die Entscheidungsträger in der Politik endlich handeln und einen entschiedenen Kurswechsel einleiten. „Wem das bisher nicht klar war, dem muss es spätesten durch die vielen tausend Schülerinnen und Schüler deutlich geworden sein, die für ihre Zukunft in Baden-Württemberg und weltweit kreativ und engagiert auf die Straßen gehen“, meint René Six abschließend.

Im BDKJ in Baden-Württemberg sind elf katholische Jugendverbände vertreten. Der katholische Dachverband kirchlicher Jugendarbeit erreicht mit seinen Angeboten in den Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg jährlich rund 273.000 Kinder und Jugendliche.